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Antiquariat Neue Kritik

Lost in Translation

Eva Hoffman

Lost in Translation

Ankommen in der Fremde

 

Aus dem Amerikanischen von Gesine Strempel und Helmut Frielinghaus

307 Seiten
gebunden
ISBN 978-3-8015-0251-5
22,50 EUR

zur Zeit nicht lieferbar
Autor / Pressestimmen
 

Krakau, 1959. Der Krieg hat die Stadt ihrer einstigen Eleganz beraubt, und die Atmosphäre ist durch antisemitische Ausschreitungen bedrohlich geworden. In dieser Situation beschließen die Eltern von Eva Hoffman, nach Amerika zu emigrieren. Für die Dreizehnjährige bedeutet dies, aus der vertrauten Umgebung Krakaus herausgerissen zu werden und sich in einer fremden, wohlgeordneten Vorstadt von Vancouver wiederzufinden. Die neue Welt erscheint ihr bedrohlich, als »terra incognita«, in der sie sich, wie in einem Spinnennetz, von widerstreitenden Sprach- und Sinnbedeutungen gefangen fühlt. Mit dem Erwachsenwerden erfährt sie den schmerzlichen Druck der Erinnerung, und beständig ringt sie mit den Worten einer fremden, unnachgiebigen Sprache.

»Lost in Translation« handelt von der Verlorenheit, aber ebenso von der Neugier und dem Ehrgeiz, die neue Welt für sich zu buchstabieren; und von den Gefühlsverwirrungen, die sich nach und nach legen und zu überraschenden Einblicken in die neue Umgebung führen. Die seelische und intellektuelle Odyssee setzt sich auf der Hochschule fort und führt Eva Hoffman schließlich in die literarische Welt von New York. Heute ist sie Mitherausgeberin der New York Times Book Review.

Pressestimmen

Ein wunderschönes, gedankenvolles Buch. Und insofern wir alle Verbannte aus dem Paradies sind, und Entfremdung zu einer Bestimmung menschlichen Daseins geworden ist, betrifft es nicht nur Emigranten und Flüchtlinge. Es betrifft uns alle.

The New York Times

Es ist eines dieser Bücher, vergleichbar mit den besten Reiseberichten, das uns neue Dimensionen des Geistes erschließt und uns bezüglich der Zivilisation des Planeten einige Schritte voranbringt.

Guardian

Ein in die Tiefe gehendes liebevolles Buch. Der Autorin gelingt es das besondere Wesen der Erfahrung des Exils festzuhalten. Sie tut dies in wunderschönen menschlichen Ausdrücken vor dem Hintergrund eines scharfen und durchdringenden Verstandes. Genau so, wie zehn-, vielleicht hunderttausend Menschen in diesem Jahrhundert gefühlt haben. Eva Hoffman spricht auf bewegende Weise für sie alle.

Josef Skovorecky

Eva Hoffmans elegante und wehmütige Biographie ist etwas Besonderes. Es ist die Geschichte von einem verlorenen Paradies, das aber in diesem zärtlichen und denkwürdigen Buch wiedergewonnen wird.

Godfrey Hodgson, Independent

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