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apropos 11

apropos 11

Yma Sumac

 

Mit einem Essay von Anna-Bianca Krause

140 Seiten
12,0 x 19,0 cm
(z.Zt. nur als E-Book erhältlich)
Mit zahlreichen Abb.
gebunden
ISBN 978-3-8015-0334-5
15,– €

Pressestimmen
 

In den fünfziger Jahren erlangt sie als Stimmwunder Weltruhm. Dazu tragen auch die Legenden um ihre Herkunft bei: Yma Sumac gibt an, direkte Nachfahrin des letzten Inkakönigs zu sein. 1927 in den peruanischen Anden geboren, singt sie mit acht Jahren im Inka-Tempel ihres Heimatdorfes. Dreizehnjährig wird sie von Moisés Vivanco, ihrem späteren Ehemann und Komponisten entdeckt, der sie nach Lima bringt, wo ihre Karriere beginnt. Ob als Sonnenjungfrau oder als Inka-Prinzessin, sie singt tiefer als Louis Armstrong und höher als Erna Sack.

 

1946 geht Yma Sumac in die USA. Bei einem Konzert in der »Hollywood Bowl« gelingt der Sängerin 1950 der Durchbruch. Ihre Platte »Voice of the Xtabay« wird zum Bestseller. Konzerttourneen durch Asien und Europa machen sie zum Weltstar. Nachdem es eine Zeitlang still um die Diva geworden war, tritt sie in den achtziger Jahren verstärkt in Erscheinung und gewinnt noch einmal eine ganz neue Anhängerschaft.

 

Anna-Bianca Krause, die die Künstlerin Anfang der neunziger Jahre in Berlin traf, gelangt in ihrem Essay zu der Überzeugung, dass die Faszination der Stimme Yma Sumacs nicht vom Wahrheitsgehalt ihrer Lebensgeschichte abhängt.

 

Anna-Bianca Krause, geboren 1955, ist Autorin und Journalistin für Printmedien und Hörfunk. Wenn sie nicht über Musik schreibt, hört sie ihr zu. Sie hat mehrere Kurzgeschichten veröffentlicht. Neun Jahre lang war sie Mitveranstalterin des internationalen Musikerinnen-Festivals »Wie es ihr gefällt«. Sie lebt seit 1999 in Potsdam.

Pressestimmen

Anna-Bianca Krause gelingt ein Porträt, das nicht nur die Persönlichkeit der Künstlerin, sondern auch die Legenden, die sich um sie ranken, respektiert. Stimmen der Zeit, aus Spiegel und Stern sowie aus verschiedenen Musikzeitschriften entwerfen ein schillerndes Bild der Sängerin.

quer/elles Nr. 9, Newsletter der Frauenbibliothek Saarbrücken

 

Der kleine, liebevoll gestaltete Band besteht aus einem Bildteil mit vielen, selten gezeigten Fotos, einer Dokumentation entlegener Textquellen und einem ausführlichem Essay der Musikjournalistin Anna-Bianca Krause. Krause schildert hierin ihre Spurensuche bis hin zu einem Interview, das sie mit der Sängerin kurz vor ihrem Berliner Konzert führte. Vor allem geht es ihr darum, an den wahren Kern hinter dem Legendengespinst um die Sängerin zu gelangen - ein aussichtsloses Unterfangen, wie sie abschließend gerne zugibt.

taz

 

Brilliant geschriebenes Porträt der in den 50er Jahren weltberühmten »peruanischen Nachtigall« und »Königin des Mambo«, die 1924 als Tochter eines Seifensieders in der Nähe von Lima zur Welt kam und heute von der Welt vergessen in Beverly Hills lebt.

Emma

 

Ist sie nun wirklich eine alte Inka-Prinzessin, oder hat sich da Mitte der vierziger Jahre eine pfiffige Brooklin-Immigrantin lediglich ein unschlagbares Image zugelegt? Die heutige Radio-Eins-Redakteurin Anna-Bianca Krause bekam 1991 Gelegenheit, ihrem Idol Yma Sumac diese Frage zu stellen. Ohne allerdings eine Antwort zu erhalten. Denn die Diva a.D. pflegt auch Jahrzehnte nach ihrer Karriere als Viereinhalboktav-Wunder und Alben wie »Voice Of The Xtaby« und »Mambo« das Image der Undurchschaubaren. Zwischen Vogelgezwitscher und Donnergrollen lag alles in ihren stimmlichen Möglichkeiten und begeistert seit nunmehr bald 60 Jahren Freunde obskuerer Musik.

tip

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