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apropos 15

apropos 15

Katherine Mansfield

 

Mit einem Essay von Ingrid Mylo

140 Seiten
12,0 x 19,0 cm
Mit zahlreichen Abb.
gebunden
ISBN 978-3-8015-0328-4
15,– €

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Pressestimmen
 

Von jedem Wort, jedem Satz, jeder Erzählung forderte sie äußerste Genauigkeit und Aufrichtigkeit. Empfindsamkeit steht unbestechlich neben Schroffheit und Einfühlsamkeit jäh neben Unbarmherzigkeit.

Katherine Mansfield (1888-1923) war der lebendige Widerspruch ihrer Umgebung und zugleich der selbstzerstörerische Widerspruch zu sich selbst. Als hätte sie die Kürze ihres Lebens geahnt - sie starb mit 34 Jahren -, lebte sie mit einer unbändigen Energie und Ernsthaftigkeit.

In Neuseeland geboren, werden London, Cornwall, Deutschland, die Schweiz und Paris zu Stationen ihres unsteten Lebens. Bei ihrem Tod hinterlässt die Schriftstellerin 88 Erzählungen. Sie gilt als Wegbereiterin der modernen Short-Story.

Ingrid Mylo beschreibt in ihrem Essay, auf welche Weise Katherine Mansfields Lebensgier mit der Notwendigkeit zu schreiben verbunden war.

Ingrid Mylo, 1955 in Frankfurt geboren, Schriftstellerin. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. seit 10 Jahren die Serie »Kaffeeblüten« in einer Frankfurter Zeitschrift. Eine Auswahl davon erschien als Buch, herausgegeben von Felix Hofmann, mit dem zusammen sie lebt, reist und arbeitet.

Pressestimmen

Sie war der lebendige Widerspruch zu den Konventionen ihrer Umgebung und zugleich der selbstzerstörerische Widerspruch zu sich selbst. Und als hätte sie die Kürze ihres Lebens geahnt - sie starb mit 34 Jahren-, lebte sie mit einer unbändigen Energie und Ernsthaftigkeit. Sie hinterließ 88 Erzählungen und gilt als wegweisende Dichterin der modernen Short-Story.

Lillemor's Frauenbuchladen

 

Während in ihren Kurzgeschichten die Dinge an und für sich Gestalt annehmen, in der Rezeption ihrer Texte gerne mit dem Begriff der Wahrheit operiert wird, schreibt sie in Betrachtung dessen, was von außen als ihre »Falschheit« immer wieder bemerkt wird, diese Falschheit resultiere daraus, dass sie sich den Tatsachen nicht gestellt habe. Dass die Wahrhaftigkeit nicht in den Umgang mit andern einfließt, stört Mansfields Bild von der Kunst nicht, denn nur eine Egoistin könne in der Disziplin, in der sie angetreten sei, etwas schaffen.

Barbara Neuwirth, Spectrum

 

An das ausführliche, sehr genaue Porträt des einleitenden Essays von Ingrid Myolo schließt sich ein schöner Bildteil, gefolgt u.a. von einem Text, den Virginia Woolf kurz nach Mansfields Tod schrieb und der das ambivalente Verhältnis der beiden Autorinnen beleuchtet, eine äußerst hellsichtige persönliche Erinnerung von Lady Ottoline Morrell, sowie zwei intelligente Annäherungen der Schriftstellerin Katherine Anne Porter und der österreichischen Essayistin und Kritikerin Hilde Spiel - alles aufschlußreiche Zeugnisse aus verschiedenen Jahrzehnten.

Nürnberger Zeitung

 

Die Einsicht in ihr Wesen schien proportional zur Entfernung von ihr zu wachsen. [...] Erst der frühe Tod der Vierunddreißigjährigen schuf die radikale Distanz, in der sie sichtbar wurde. So steht das Ende der Autorin nicht zufällig im Zentrum der Materialsammlung »Apropos Katherine Mansfield«, die ein anregendes Vorwort von Ingrid Myolo eröffnet. In Texten von Viriginia Woolf und Lady Morrell nimmt die Präsenz der jungen Schriftstellerin eine atemberaubende Intensität an.

Ingeborg Harms, FAZ

 

Der atemlose Tonfall des assoziativ angelegten Porträts greift den Lebensrhythmus von Katherine Mansfield auf. Durch die Auswahl und den Duktus entwirft Myolo ein stimmiges Bild einer Frau, die »alle Arten des Lebens ausprobieren wollte« und das auch tat. Myolos persönlich gefärbte Annäherung wird - bei der Reihe üblich - abgerundet durch einen Bildteil und sogenannte »Stimmen«, die das Bild von Katherine Mansfield um weitere Facetten ergänzen. Der liebevoll ausgestattete Band ist in der Reihe apropos erschienen, die von dem in Frankfurt ansässigen Verlag Neue Kritik verlegt wird.

Frankfurter Rundschau

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