Hier geht es zum

 Antiquariat Neue Kritik

 Stöbern Sie in Tausen-
 den von Büchern.

 

 

 

 

Datenschutz

Der kluge Weltmann

Der kluge Weltmann

 

Herausgegeben und aus dem Spanischen übertragen von Sebastian Neumeister

177 Seiten
12,0 x 19,0 cm
gebunden
ISBN 978-3-8015-0291-1
16,– €

 bestellen

Autor / Pressestimmen
 

Der spanische Jesuit Baltasar Gracián (1601-1658) ist dem deutschen Publikum fast ausschließlich durch ein einziges seiner Werke, das berühmte »Handorakel«, bekannt. Ein Jahr später entstand »Der kluge Weltmann« - ein dem praktischen Leben gewidmetes Traktat, das sich an die am Hofe lebende männliche Elite richtet.

 

Ohne Illusion betrachtet Baltasar Gracián die Welt seines Jahrhunderts, deren Ordnung unter dem Einfluss tiefgreifender Veränderungen von Politik, Gesellschaft und Moral in Auflösung begriffen war.

 

»Der kluge Weltmann« ist kein Buch mit sieben Siegeln, sondern eines mit fünfundzwanzig Kapiteln, ein (immer noch aktueller) Ratgeber aus dem 17. Jahrhundert.

 

Der Literaturwissenschaftler Sebastian Neumeister hat das spanische Original erstmalig ins Deutsche übertragen. Im Anhang schildert er die Schwierigkeiten der Übersetzung und seinen Versuch, diesen gerecht zu werden.

Pressestimmen

Wo sich die heiße Luft der Phrasen und die Kuhwärme bequemer Gefühle verbreitet, wirkt diese Schrift des alten Jesuiten wie ein eiskalter Hauch. Neumeisters kundige Übersetzung, begleitet von einem Kommentar samt Literaturhinweisen, lädt dazu ein, sich auf ein geistiges Exerzitium einzulassen, dessen Formen fremd erscheinen, dessen Wahrheitsgehalt aber sich über die Jahrhunderte hinweg immer von neuem bestätigt.

Wilhelm Kühlmann, FAZ

Das durchgehende Thema, wie man (als höfische Elite) in der Welt leben sollte, ist auch dem heutigen Zeitgenossen als aktuelle Lektüre zu empfehlen; doch verlangen diese Texte ein gerüttelt Maß an Leseübung in klassischer humanistischer Gelehrsamkeit, an Freude an barocker Rhetorik und Sprachkunst und an Verständnis für Anspielungen aus Mythologie, Geschichte und damals zeitgenössischer hoher Politik.

Georg Bergmeier, Das Neue Buch

 

Gracian schreibt für die Wenigen, eine Elite der Denkenden, die sich auch von dunkler Sprache und zahllosen Anspielungen nicht von der Lektüre abschrecken lassen, die bereit sind, mit den Meisten zu reden aber mit den Wenigsten zu denken.

Till Kinzel, Criticón

zurück... drucken...